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Landessternwarte Königstuhl (LSW), Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg

Kategorie: RDS-Institute, Sterne und Planeten, Galaxien

Die Landessternwarte Königstuhl (LSW) ist Teil des Zentrums für Astronomie der Universität Heidelberg (ZAH). Das ZAH wurde 2005 als Zusammenschluss der Landesforschungseinrichtungen Astronomisches Rechen-Institut (ARI) und Landessternwarte Königstuhl (LSW) mit dem Institut für Theoretische Astrophysik (ITA) der Universität Heidelberg gegründet und ist seither die größte universitäre Forschungseinrichtung für Astronomie und Astrophysik in Deutschland.

Forschung

Die Landessternwarte arbeitet auf den Gebieten der stellaren und extragalaktischen Astrophysik. Sie ist beteiligt am Large Binocular Telescope (LBT) und der Entwicklung und dem Bau astronomischer Messinstrumente wie LUZIFER, CARMENES, 4Most oder HIRES. Im Bereich der Hochenergie-Astrophysik wirkt die LSW am H.E.S.S.-Teleskop in Namibia mit. Besondere Schwerpunkte sind dabei aktive Galaxien und Quasare, ein Forschungsbereich, der auch durch optische Beobachtungen und eine Theoriegruppe unterstützt wird. Eine Arbeitsgruppe der Stellarphysik beschäftigt sich mit heißen Sternen und kompakten Objekten.

Die wichtigsten Forschungsgebiete am Astronomischen Rechen-Institut (ARI) des ZAH sind extrasolare Planeten, Stellardynamik, Sternhaufen, Galaxienentwicklung, Galaxienhaufen, Gravitationslinsen und Kosmologie. Am Institut für Theoretische Astrophysik (ITA) des ZAH werden astrophysikalische Themen theoretisch untersucht.

Studium und Ausbildung

Im Rahmen der Ausbildung von Physikern und Physikerinnen bietet das ZAH ein umfangreiches Programm an Kurs- und Spezialvorlesungen für eine astronomische und astrophysikalische Ausprägung des Heidelberger Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengangs an. Schwerpunkte sind hierbei die beobachtende Astronomie, die theoretische Astrophysik sowie numerische Simulationen astrophysikalischer Vorgänge. Das ZAH beteiligt sich an der strukturierten Förderung und an der Graduiertenausbildung z. B. durch die Heidelberger Graduiertenschule für Fundamentale Physik (HGSFP) oder die „International Max-Planck Research School for Astronomy and Cosmic Physics“ (IMPRS). Das am ZAH eingerichtete Gliese-Fellowship ermöglicht herausragenden Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftlern mehrjährige Forschungsaufenthalte in Heidelberg.

Kontakt

Landessternwarte
Königstuhl 12
69117 Heidelberg

Institutsleitung, Ansprechpartner:
Prof. Dr. Cornelis Dullemond (Geschäftsführender Direktor ZAH)
Prof. Dr. Andreas Quirrenbach (Direktor LSW)
Dr. Guido Thimm (Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Öffentlichkeitsarbeit ZAH)
Prof. Dr. Andreas Just und Prof. Dr. Stefan Wagner (Studienberatung Astronomie ZAH)
Kontakt Öffentlichkeitsarbeit: Dr. Guido Thimm, E-Mail: thimm(at)ari.uni-heidelberg.de, Telefon: (06221) 54-1805

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